Aktuelles

Neue Informationen aus dem Diabetes-Zentrum Potsdam

Information zu erhöhtem Infektionsrisiko

Gegewärtig erreichen das Diabeteszentrum viele Anfragen, ob Diabetiker angesichts der Corona-Epidemie einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat zur aktuellen Infektionsgefahr für Diabetiker folgende Informationen herausgegeben: Menschen mit Diabetes mellitus ohne Folgekomplikationen (Nierenschäden, Nervenschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Augenschäden) und mit guter Stoffwechseleinstellung gehören nicht zur Risikogruppe für schwer verlaufende Corona-Infektionen. Sie sollten sich an die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienemaßnahmen (Abstand halten, Husten- und Nies-Etikette, gründliches Händewaschen) halten.

Wir begleiten Sie auch weiterhin ärztlich mit Rat und Tat. Bleiben Sie gesund!

Ihr Praxisteam

Die Verhaltens-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts während der Corona-Epidemie (Stand 3.3.2020, Quelle: RKI):

  • zu Hause bleiben, wann immer möglich; Zimmer regelmäßig lüften
  • beim Husten oder Niesen von anderen Personen abwenden, huten oder niesen Sie in die Armbeuge
  • häufiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • nicht notwendige Reisen absagen oder verschieben
  • möglichst nur für Versorgungsgänge rausgehen; Abstand von 1 bis 2 m zu anderen Personen halten
  • private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren bzw. Möglichkeiten ohne direkten/persönlichen Kontakt nutzen (Telefon, Internet etc.)
  • Risikogruppen durch Familien- und Nachbarschaftshilfe versorgen; aktiv Hilfsangebote machen
  • Umgang mit Erkrankten im Haushalt festlegen (Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern; Mahlzeiten getrennt einnehmen; räumliche Trennung von Geschwisterkindern)
  • gemeinschaftliche Treffen/Aktivitäten absagen (Vereine, Sportgruppen, größere private Feiern)
  • enge Begrüßungsrituale vermeiden (Küsschen, Händeschütteln)

 

 

Stellenausschreibungen

Zu den aktuellen Stellenausschreibungen des Diabetes-Zentrums-Potsdam gelangen Sie hier.

Historisches Glycuratorbesteck aus den Schauvitrinen des Diabeteszentrums Potsdam. Jahrhundertelang war die Bestimmung des Harnzuckers die einzige Möglichkeit, Diabetes mellitus nachzuweisen. Eine Methode hierzu war der Glycurator. Diese Form des Nachweises funktioniert nach dem Prinzip der so genannten Nylander-Lösung und wurde bereits Anfang den 20. Jahrhnderts genutzt. In der DDR kam der Glycurator bis in die 70er Jahre hinein zum Einsatz.